HILFE, MEINE PFLANZE IST KRANK!

Die Rettung gegen Schädlinge und Pilze

Pilze, Bakterien, Insekten. Sie wittern verletzte Pflanzen, und wenn sie sich einmal festgesetzt haben, wechseln sie mühelos auch auf alle anderen Pflanzen im Raum. Also pass gut auf die kleinen Vielfraße auf und werde gleich aktiv, wenn du welche entdeckst. Was du genau tun musst, um deine kranke Pflanze zu retten? Das kannst du hier nachlesen.

Schädlinge und Pilze Pflanzenfreude.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AAAH, KRABBELTIERCHEN
1. BLATTLÄUSE

Diese kleinen, meist grünen Tierchen sitzen am liebsten auf jungen Stängeln und auf der Unterseite der Blätter. Sie saugen die Säfte aus der Pflanze und verursachen Blattdeformationen, eingerollte Blätter, gelbe Flecken, Blattfall und den Befall mit Rußtau-Pilzen. Rücke ihnen am besten mit NEEM-ÖL, das sowohl für Pflanzen als auch für (Honig)Bienen, Mensch und Haustiere unschädlich ist.

2. THRIPSE

Sie sitzen mit ihren länglichen, gestreiften Körpern in Gruppen auf die Oberseite der Blätter und in den Blüten und bewegen sich blitzschnell. Ihre Anwesenheit führt zu Flecken, Streifen und deformierten jungen Blättern. Was du gegen sie tun kannst? Spüle den Schädling mit Wasser und einer Lösung aus milder Kernseife (20 g pro Liter Wasser) und 10cc Brennspiritus oder Methanol ab. Auch Spritzungen mit NEEMÖL sind wirksam.

3. WOLLLÄUSE

Diese scheinheiligen Kreaturen tarnen sich als klebrige, wollige Flusen. Sie befinden sich an den Stielen, in den Blattachseln und auf den Adern auf der Unterseite des Blattes.  Wollläuse kann man mit kalt gepresstem Rapskernöl bekämpfen.

4. SCHILDLÄUSE

Sie gehören zur Familie der Wollläuse, nur statt der Wolle haben diese Läuse einen Schild auf ihrem Rücken. Zusammen sorgen sie für eine wachsartige Kruste am Stiel, Stamm oder an der Unterseite des Blattes. Dein Vorteil: Ausgewachsene Schildläuse bewegen sich nicht von der Stelle. Schrubbe sie am besten mit einer Zahnbürste und Seifenwasser von der Pflanze ab, anschließend die Pflanze mit NEEM-ÖL einsprühen . 

5. SPINNMILBEN

Milben, die weniger als einen Millimeter groß sind, befallen die Pflanzen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist: Das Schadbild besteht aus punktförmigen Flecken an der Oberseite der Blätter. Wenn der Befall außer Kontrolle gerät, sind feine weiße Spinnfäden an der Pflanze zu finden. Die befallenen Stellen solltest du gleich abschneiden und die Pflanze  mit NEEM-ÖL einsprühen, außerdem solltest du für eine bessere Belüftung der Pflanze sorgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PFUI, PILZE

1. MEHLTAU

Dieser Pilz ist weiß und pudrig, breitet sich rasend schnell über die Oberseite der Blätter aus und greift die Blätter an, bis sie braun werden und absterben. Befindet sich Mehltau an der Unterseite des Blattes? Dann hast du den flauschigen Verwandten zu Besuch, den falschen Mehltau. Die schnellste Lösung ist: Entferne die betroffenen Stellen und sorge für eine bessere Durchlüftung , Ackerschachtelhalm Tee oder Schafgarben Tee spritzen.

2. RUSSTAU

Tatsächlich wird die Pflanze nicht direkt von dem Rußtau-Pilz befallen. Der Pilz ernährt sich nämlich nicht von der Pflanze selbst, sondern von Honigtau, einer klebrigen Flüssigkeit, die einige Insekten auf der Pflanze zurücklassen. Der schwarze Pilz blockiert aber den Lichteinfall auf die Blätter und damit die Entwicklung der Pflanze. Was zu tun ist: Wische den Pilz ab, sobald du ihn siehst, und bekämpfe vor allem die Insekten, die den Honigtau hinterlassen, vorbeugend wirken NEEMÖL Spritzungen und bei Befall Ackerschachtelhalmtee.

3. BOTRYTIS

Dieser Pilz wird auch als Grauschimmel bezeichnet, weil ein grauer, flaumiger Schleier Blätter, Stiele und Blüten bedeckt. Schließlich werden die befallenen Teile schwarz und sterben ab. Du musst die kranken Teile so schnell wie möglich entfernen und die gesunden Blätter trocken halten. Außerdem ist eine gute Belüftung wichtig.NEEMÖL- Spritzungen präventiv angewendet stärken die Pflanze und machen Sie widerstandsfähiger.

EMPFINDLICHE SENIOREN

Wie beim Menschen greifen Krankheiten auch bei den Pflanzen immer die Schwächsten in der Gruppe an. Ungesunde Pflanzen oder absterbende Blätter sind am anfälligsten. Wenn du sicherstellst, dass deine Pflanzen fit sind, genug Wasser und Licht bekommen, nicht zu viel düngst und für eine gute Luftfeuchtigkeit sorgst, dann werden an deiner Pflanzen wahrscheinlich keine Krankheiten und Schädlingen auftauchen. Und denke daran: Wenn sich eine Krankheit einmal festgesetzt hat, werden bald auch gesunde Pflanzenteile befallen. Du solltest also regelmäßig vertrocknete und absterbende Blätter entfernen.